Das freie Wort

Sie wollen alles verändern – ohne selbst etwas geleistet zu haben

Die neue linke Arbeitswelt soll sich nach den Vorstellungen junger Linker und der Linksparteien grundlegend ändern. Sie wollen frei wählen, wann und wie lange sie arbeiten und wie viel Urlaub etc. sie genießen. Alles soll der Work-Life-Balance untergeordnet werden. Eine 20-Stunden-Woche bei vollem Lohn gehört ebenso zu ihren Forderungen wie eine Arbeitswelt ohne Druck und ohne Stress. Dafür sollen die „Alten“ bis 70 oder noch länger arbeiten, denn irgendwer muss ja die Jungen erhalten, die immer später ins Arbeitsleben eintreten. Wer mit 30 zu arbeiten beginnt, der müsste – um die üblichen 45 Beitragsjahre erreichen zu können – bis zum 75. Geburtstag arbeiten. Diese logische Folge sucht man bei den Überlegungen der „Fortschrittlichen“ natürlich nicht. Wir haben aus der Leistungsgesellschaft eine Spaß- und Anspruchsgesellschaft gemacht, die vom Arbeitserfolg der älteren Generation bezahlt wird. Mit Schenkungs-, Erbschafts- und Umweltsteuern will man die „Alten“ völlig enteignen und die linken leistungsfeindlichen Ideen finanzieren. Das schlimme Erwachen aus solchen linken Fantasien ist vorprogrammiert. Die Industrie und die Wirtschaft wandern in den Osten ab, wo Leistung verlangt wird und wo es Arbeitszeiten gibt, die oft um ein Vielfaches länger sind als bei uns. Das ist das Geheimnis des Erfolges in diesen Ländern. Unsere Linken träumen nur und vernichten unsere Zukunft. Ergänzt werden diese Träume durch wirre Kriegsfantasien der Linken, die jeden Wahnsinn mit dem „Kampf gegen rechts“ begründen und unsere Heimat lächelnd in den Abgrund stürzen. Eines ist noch fraglich – was kommt zuerst: der 3. Weltkrieg oder der Zusammenbruch unserer Wirtschaft? Die EU und die Regierungen arbeiten jedenfalls mit voller Kraft für beide Horrorszenarien .

Stephan Pestitschek, Strasshof/N.

Erschienen am Mo, 18.3.2024

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