Ich gehe konform damit, dass gegen jede Art von Animal Hoarding vorgegangen werden muss. Der Satz: „Jeder Hund braucht eine Familie, aber nicht jede Familie einen Hund“ trifft es genau. Zu viele Hunde werden unüberlegt angeschafft, lassen sich aber nicht wie ein Fahrrad oder ein Tennisschläger in eine Ecke stellen. Ein Hund braucht nicht nur Futter, sondern auch Beschäftigung und Zuwendung. Ich bin seit meiner Kindheit Hundebesitzerin und Tierschützerin und setze mich auch aktiv ein, aber jetzt pro Haushalt nur noch drei Hunde zuzulassen ist Nonsens, totaler Schwachsinn. Hat da keiner weitergedacht? Was wird aus einem Hund oder auch mehreren in einer Familie, die über der Dreierbeschränkung liegt? Einschläfern? Welche Tragödien würde das auslösen, bei den Besitzern, aber vor allem bei Kindern? Tierheim? Die sind ohnehin schon überfüllt. Oder richtet man dann, wie in anderen Ländern, Tötungsstationen ein? Ich finde die Idee eines Hundehalterkurses oder Ähnlichem durchaus diskussionswürdig, man könnte vielen Hunden dadurch Leid ersparen. Wie ist das mit Kastrationspflicht für freilaufende Hunde? Ich kenne Bauernhunde, die jedes Jahr Junge bekommen, weil der Besitzer uneinsichtig ist, seine Hündin kastrieren zu lassen. Wie ist das mit der Chip- und Registrierungspflicht? Wieso landen Hunde in Tierheimen, die gechippt, aber nicht registriert sind? Solche „Gesetze“ brauchen praxisbezogene Menschen, keine, die solche Ideen am Schreibtisch erarbeiten und dann umsetzen wollen. Manchmal klaffen Theorie und Praxis weit auseinander.
Christa Frohner, Kapelln
Erschienen am Fr, 13.5.2022
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