Der UNO-„General“ António Guterres beehrt wieder einmal Österreich mit seinem Besuch. Er leitet im UNO-Sitz in Wien das Frühjahrstreffen des höchsten Koordinations- und Strategiegremiums der Vereinten Nationen, und bei dieser Gelegenheit stattete er auch unserem Bundespräsidenten einen Besuch ab. Die beiden alten Herren unterhielten sich u. a. über den Klimawandel, über die Abkehr von russischem Gas, über drohende Nahrungsmittel-Mängel und natürlich über den Krieg in der Ukraine. Dazu meinte der UNO- „General“: „Dieser sinnlose Krieg muss aufhören .“ Da kann man ihm nur beipflichten. Allerdings ist mit dieser Forderung nach einem Kriegsende der österreichische Bundespräsident der falsche Ansprechpartner. Der Bundespräsident bzw. unsere Regierung hat darauf nämlich gar keinen Einfluss; im Gegenteil. Wenn es nach dem Kanzler, der Regierung und wahrscheinlich auch nach dem Bundespräsidenten ginge, würde Österreich Waffen in die Ukraine schicken und nicht nur Stahlhelme und kugelsichere Westen. Bezüglich einer Beendigung des Krieges sollte sich Herr Guterres mit dem US-Präsidenten oder besser doch mit dessen Beratern und US-Militärs in Verbindung setzen. Die sind ja daran interessiert, dass der Krieg weitergeht und es zu keinen Verhandlungen kommt. Die Rechnung wird der Ukraine präsentiert und der EU – und trotzdem liefern auch die EU-Kommission und die EU-Staaten Waffen in die Ukraine wie Verrückte.
Josef Höller, per E-Mail
Erschienen am Fr, 13.5.2022
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