Ich bin sehr froh, dass in der „Kronen Zeitung“ seit Jahren und besonders auch in den letzten Monaten ein Thema immer wieder seinen Niederschlag findet: der Tierschutz. Als sehr befremdlich empfinde ich allerdings, wie wenig sich im Hinblick auf eine Verbesserung tut. Sogar hohe Vertreter der Landwirtschaft plädieren für bestimmte Maßnahmen wie Abschaffung der Anbindehaltung bei Kühen, von Tiertransporten oder für Einführung mobiler Schlachthöfe, die das Tierleid zu einem beträchtlichen Teil hintanhalten würden. Und dann muss man hören, dass es zumeist gesetzliche Hürden sind, die vieles verhindern. Eine Frau Köstinger möchte sogar eine Förderung für Anbindehaltung auszahlen. Sie scheint ihre reaktionären Ideen mit der Muttermilch auf dem heimatlichen Bauernhof aufgenommen zu haben. Aber nicht umsonst wurde sie von ihrer schwarzen/türkisen Basis an die entsprechende Position gehoben. Es ist und bleibt eine Schande für Österreich, aber natürlich auch andere Staaten, dass mit Tieren nach wie vor umgegangen wird, als wären sie empfindungslose Gegenstände. Auch der grüne Gesundheitsexperte, der dafür zuständig wäre, findet keine Zeit für Verbesserungen. Dabei ließen sich viele Missstände von heute auf morgen beseitigen, wenn der politische Wille da wäre. Dass schnelle und kurzfristige Lösungen möglich sind, zeigen uns die Verordnungen und Erlässe, die jetzt in der Corona-Zeit beinahe stündlich auf uns einprasseln. Aber wie gesagt, nur dort ein Weg, wo auch ein Wille.
Michael Böhm, Sistrans
Erschienen am Do, 25.2.2021
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