28.12.2017 15:42 |

„Eine Sensation“

Ein Stück Kölner Dom schmückt den Katschberg

450 Kilogramm schwer und einige hundert Jahre alt: Am Katschberg im Lungau thront seit Kurzem ein Original-Stein vom Kölner Dom auf dem Dorfplatz - ein "Dreizacken" der historischen Strebebogenbrücke. Mit Prominenz und geistlichem Segen wurde er enthüllt - ein weiteres Symbol einer langjährigen Partnerschaft.

Seit 2012 verbindet die Destinationen eine enge Partnerschaft: Köln und der Katschberg - immer wieder kommt es zum "Austausch der Regionen." So wurde erst im Vorjahr auf dem Aineck-Gipfel eine "Kölner Botschaft" eingeweiht. Ein Fernrohr symbolisiert die Richtung zum Kölner Dom.

Der schmückt nun selbst den Dorfplatz, in Form eines "Dreizacken". Normalerweise in luftigen Höhen des Weltkulturerbe-Bauwerks, konkret an der Strebebogenbrücke der Westseite des Domes eingebaut, steht der Naturwerkstein nun mitten auf der Katschberghöhe und war heuer den Beginn des Adventweges. "Eine absolute Sensation. Wir wissen, wie schwierig es ist, ein Stück des Weltkulturerbes geliehen zu bekommen", freute sich Hotelier Wolfgang Hinteregger bei der Enthüllung durch Pfarrer Benno Karnel. "Möglich machte dies die Unterstützung von Dombaumeister Albert Distelrath und Domprobst Gerd Bachner."

Dazu holte Initiator Jürgen Schwarz viele Prominente aus der Kölner Region nach Salzburg - mitunter die Eltern von Topmodel Heidi Klum, TV-Koch Mario Kotaska, Fernsehlegende Jean Pütz oder Ex-Kicker Manfred Bender. "Für uns sind derartige Events wichtig für die touristischen und wirtschaftlichen Beziehungen", weiß Tourismus-Obmann Stefan Brandlehner.

Max Grill, Kronen Zeitung

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