Sa, 23. Juni 2018

Unfall

25.09.2017 15:38

3 Schulkinder bei Zugunfall verletzt

Schockmoment für Dutzende Schüler, die am Montag mit ihren Lehrern mit der Pinzgaubahn nach Krimml fahren wollten, um dort die Wasserfälle zu bestaunen. Ein Lkw-Lenker übersah in Piesendorf die rote Ampel und prallte mit der Bahn zusammen. Drei Kinder, die Lokführerin und der Fernfahrer wurden verletzt.

Die Schüler hatten sich so auf den Ausflug gefreut. Sie waren ganz aufgeregt. Doch um exakt 10.15 Uhr, als sie gerade durch Piesendorf fuhren, kam es zu dem Unglück. Ein Lkw-Lenker (56) wollte auf die Bundesstraße einbiegen und übersah die rote Ampel, einen Schranken gibt es beim Bahnübergang in Piesendorf nicht. Die Lokführerin (41) versuchte noch zu bremsen, er konnte aber nicht mehr verhindern, dass die Bahn den Anhänger des Sattelschleppers rammte. Durch die Wucht des Aufpralls entgleiste die Lok.

Drei der Schulkinder (9 und 10 Jahre alt) aus dem Flachgau wurden dabei leicht verletzt. Sie wurden zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Die anderen Kinder erlitten einen Schock. Insgesamt waren 35 Personen im Zug. Auch eine Schaffnerin und der Lkw-Lenker wurden verletzt. Durch den Zusammenstoß entstand nicht nur großer Schaden am Lkw und an der Lok, sondern auch an den Gleisen.

Langwierige Aufräumarbeiten
Mit einem Spezialkran konnte die Lok wieder auf die Gleise gehoben werden. Die Aufräumarbeiten gestalteten sich aber aufwändig. Der Sattelschlepper hatte mehrere Tonnen schwere Kunststoffteile geladen. Diese mussten in einen Ersatz-Lkw umgeladen werden. Die örtliche Feuerwehr sowie die Kameraden aus Zell am See halfen dabei zusammen.

Die Salzburg AG richtete einen Schienenersatzverkehr mit Bussen ein. Am Abend konnte die Strecke wieder freigegeben werden.

Manuela Kappes, Kronen Zeitung

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