Di, 19. Juni 2018

"Alarmierend"

26.07.2017 17:35

Leobner Politik fordert mehr Polizei in der Stadt

20 Polizei-Dienstposten weniger innerhalb von drei Jahren, dazu sind nicht alle verbliebenen Stellen besetzt: Die Leobner Stadtpolitik schlägt Sicherheitsalarm und möchte ein Treffen mit dem Innenminister. "Die Grenze ist erreicht", sagt SP-Bürgermeister Kurt Wallner.

Bereits vor drei Jahren wurden fünf Planstellen von den beiden Polizeiinspektionen in der Stadt abgezogen, heuer folgten (inklusive der Verkehrspolizei) weitere 15. Dazu kommt, dass von den verbliebenen 90 Planstellen in Leoben zahlreiche nicht besetzt sind und die Überstundenkontingente nach unten gesetzt wurden.

"Wir sind die zweitgrößte steirische Stadt, haben viele Veranstaltungen und die Universität. Die Polizei sollte mehr Präsenz zeigen", meint Wallner. Im Gemeinderat wurde jüngst ein Dringlichkeitsantrag für mehr Dienstposten einstimmig angenommen. Zum gewünschten Termin im Innenministerium sollen je ein Vertreter von SP, VP, FP und KP mitkommen.

Dass Wallner den "alarmierenden Personalstand" bei der Polizei thematisiert, passt zum aktuellen Sicherheitsschwerpunkt der SP. In jüngster Zeit haben sich viele Sozialdemokraten ähnlich zu Wort gemeldet.

Jakob Traby, Kronen Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.