24.08.2016 15:58 |

Klinik-Fusion

Die Landeskliniken schlucken Halleiner Spital

Die Klinikmanager, führende Ärzte und Landesvize Christian Stöckl stellten am Mittwoch weitere Details der seit länger neben St. Veit und Tamsweg geplanten Fusion des Halleiner Spitals in den Großverbund der Salzburger Landeskliniken vor.

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SALK-Chef Paul Sungler dazu: "Das Krankenhaus Hallein stellt mit 160 Betten und 300 Mitarbeitern die Grundversorgung von 50.000 Menschen im Tennengau sicher. Seit vielen Jahren ist es auch Lehrkrankenhaus der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität und wir haben bereits seit 2014 eine enge chirurgische Kooperation mit dem Uniklinikum Salzburg. Im Haus sind Abteilungen für Anästhesie und Intensivmedizin, Allgemeinchirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Innere Medizin und seit neuestem ein Department für Unfallchirurgie. 6500 stationäre Aufnahmen pro Jahr und 800 Geburten zeigen die Notwendigkeit des Krankenhauses für die Region."

Die chirurgische Abteilung in Hallein wird von Dr. Klaus Emmanuel geleitet, die Unfallchirurgie von Dr. Thomas Freude geführt. Ärzte des Uniklinikums arbeiten in Hallein mit und behandeln dort Patienten. Ärzte aus Hallein rotieren wiederum zur Weiterbildung nach Salzburg. Die Radiologie wird durch das Universitätsinstitut für Radiologie weiterhin telemedizinisch unterstützt.

Vollständige Integration 2018
Mit Prof. Emmanuel konnte ein Experte der onkologischen Chirurgie gewonnen werden, er trägt die Verantwortung für insgesamt 200 Mitarbeiter, 122 Betten und rund 5000 Operationen jährlich. Etabliert wird in Hallein eine Tagesklinik, Patienten werden am Morgen operiert und können am gleichen Abend in die häusliche Pflege entlassen werden: "Selbst die Entfernung der Gallenblase kann mit schonender Methode in der Tagesklinik erfolgen." Eingerichtet wurde auch eine Facharztambulanz von Montag bis Freitag von 13 - 15:30 Uhr. Die vollständige Integration von Hallein in die SALK ist für 2018 geplant, 2017 laufen dafür alle notwendigen Maßnahmen auch in der zentralen Verwaltung.

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