Di, 25. September 2018

Wollte keine Drogen:

06.07.2016 09:25

Bursch (16) brutal attackiert und beraubt

Ein paar blaue Flecken, zudem Smartphone und Bargeld futsch: Ein junger Innsbrucker (16) wurde kürzlich von Nordafrikanern nach dem Ausgehen mitten in der Stadt abgepasst, niedergestreckt und beraubt - und das alles nur, weil er offenbar keine Drogen kaufen wollte. Kein Einzelfall! Wie brutal es auf den Straßen zugehen kann, schildert ein weiteres Schlägeropfer der "Krone".

Ob Jung oder Alt, Mann oder Frau: Offenbar ist man heutzutage nirgends mehr sicher. Und das bekam vor ein paar Tagen ein 16-jähriger Innsbrucker am eigenen Leib ordentlich zu spüren. Gegen 23 Uhr machte sich der Jugendliche nach dem Ausgehen auf den Heimweg, als er plötzlich im Hofgarten von einer Gruppe von Nordafrikanern angesprochen wurde - er solle gefälligst Drogen kaufen. Als der 16-Jährige allerdings kein Interesse zeigte, sollen die Dealer rabiat geworden sein und ihn brutal niedergestreckt haben. Doch damit nicht genug. Sie schnappten sich auch noch sein Smartphone und seine Geldtasche - erst dann machten sich die Raufbolde aus dem Staub und ließen den geschockten Jugendlichen zurück.

"Sie gingen zu fünft mit Flaschen auf mich los"

"Pöbelattacken", sexuelle Belästigungen, Schlägereien und Co.: Auf Innsbrucks Straßen kam es zuletzt immer wieder zu besorgniserregenden Vorfällen. Wie rasch man vom normalen Passanten zum Opfer wird, schildert Christian N. (Name von der Redaktion geändert). Auch der 32-Jährige wurde mitten in Innsbruck von mehreren Osteuropäern niedergeschlagen und dabei schwer verletzt. Tatort war eine Einbahnstraße nahe der "Sowi". "Ich ging dort mit meiner Freundin, als ihr einer auf den Hintern griff", erklärt N. und ergänzt: "Als ich dann sagte, er solle das gefälligst lassen, gingen sie plötzlich zu fünft mit Bierflaschen auf mich los." Ergebnis: Ein offener Nasenbeinbruch und Prellungen.

Schmerzensgeld keines in Sicht

Laut N. wurde der Haupttäter - ein Minderjähriger - geschnappt und vor Gericht gestellt. "Schmerzensgeld brauchte ich mir aber keines erwarten, weil er zudem gröbere Delikte auf dem Kerbholz hat, für die er angeblich auch aufkommen müsste."

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