Mi, 18. Juli 2018

Tourismus-Studie

17.12.2015 17:51

Ring-Region bleibt auf Erfolgskurs

Plus, plus, plus: Eine aktuelle Studie belegt bei vielen Parametern die positive Tourismus-Entwicklung der Region rund um den Red-Bull-Ring. Der Trend nach oben sollte auch in den kommenden Jahren anhalten, denn alleine 2016 bringt neben vielen Sport-Höhepunkten wie die MotoGP auch weitere Tourismus-Investitionen.

Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz setzt jetzt stark aufs Thema Handwerk: In Seckau soll eine Akademie entstehen, das Schloss Thalheim (Pöls) wird zum Handwerkshaus. Hier soll künftig auch wieder Wasser abgefüllt werden; die entsprechende Firma wurde in der Vorwoche gegründet. Beim Schloss Admontbichl (Obdach) entsteht ein Bauernhof mit einer Pferdezucht.

Doch schon die Tourismus-Entwicklung von 2010 (übrigens ein Jahr ohne Airpower) bis 2015 war beachtlich, belegt eine "Conos"-Studie: 47 Prozent plus bei Gästebetten, 63 Prozent mehr Gästeankünfte, 90 Prozent mehr Nächtigungen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in der Kernregion (20 Kilometer rund um den Ring) stieg - entgegen des allgemeinen Trends - von 2,3 auf 2,7 Tage.

"Nicht von Formel 1 abhängig"
"Die Entwicklungen sind nicht abhängig von einem Event wie der Formel 1 und auch nicht ausschließlich vom Ring", spricht Studienautor Arnold Oberacher die "allgemeine Aufbruchstimmung" in der Region an. Denn auch kleinere und mittlere Betriebe haben wieder investiert. Im Schnitt gibt es pro Jahr 18 Neugründungen im Tourismus.

Auch Tourismuslandesrat Christian Buchmann ist über die Entwicklungen und über die vielen Sport-Höhepunkte erfreut: "Die Steiermark ist mit allen Veranstaltungen am Red-Bull-Ring im internationalen Schaufenster."

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