38.000 Einsätze:

Die Landeswarnzentrale feiert ihr 30-Jahr-Jubiläum

Steiermark
01.10.2015 07:30
Sie ist Dreh- und Angelpunkt aller behördlichen Einsätze: die Landeswarnzentrale Steiermark (LWZ). Am 1. Oktober 1985 - vor genau 30 Jahren - ging sie als österreichweiter Vorreiter um exakt 6 Uhr Früh in Betrieb. Was mit drei Mitarbeitern und wenigen hundert Einsätzen begann, ist inzwischen eine nicht mehr wegzudenkende Institution geworden.

Seit drei Jahrzehnten ist die Hightech-Leitstelle unweit des Karmeliterplatzes in Graz wichtiges Bindeglied zwischen Einsatzkräften, Bezirkshauptmannschaften und der Landes-Chef. Wenn im Land gegen Feuer, Hochwasser, Schnee und Sturm gekämpft wird, wer am Berg verunglückt oder eine Lawine abgegangen ist - dann werden die Großeinsätze von den Mitarbeitern der LWZ koordiniert. In Katastrophenfällen wird auf diesem Weg auch die Bevölkerung über eine der 1300 steirischen Sirenen alarmiert.

Heuer vermutlich absoluter Einsatzrekord
Seit Beginn der Aufzeichnungen wurden 38.000 Einsätze absolviert, die meisten davon im alpinen Gelände. Im Vorjahr waren es 2982; heuer zum Jubiläum dürfte passenderweise ein Einsatzrekord ins Haus stehen. Denn bis vorgestern waren es bereits 2838 - und die Skisaison hat noch gar nicht angefangen…

"Fundament unserer Sicherheitsarchitektur"
Am Aufbau der LWZ maßgeblich beteiligt, war der inzwischen pensionierte "Mr. Katastrophenschutz" Gerald Pizzera, der Pionierarbeit in dem Bereich geleistet hat. Denn nach seinen Ideen entstanden dann auch die Bundeswarnzentrale und alle noch nachfolgenden Landeswarnzentralen. "Sie ist das Fundament unserer Sicherheitsarchitektur!", streut auch Landes-Vize Michael Schickhofer dem "Geburtstagskind" Rosen.

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