Sa, 23. März 2019
23.03.2015 17:47

Gewiffte Einbrecher:

Vom Störsender zum Autoschlüssel

Es sind reisende Tätergruppen aus dem Ausland, die die Polizei immer wieder in Alarmbereitschaft versetzen: Autoknacker, die mit ihren Störsendern gemütlich per Knopfdruck die Fahrzeugtüren öffnen. Die Beute: Handys, Laptops, Bargeld, die - nachlässig von den Eigentümern – im Wagen verstaut werden.

Handy, Laptop, Geld dahin, doch Spuren eines Einbruchs am Wagen sind keine zu finden. Da können nur Einbrecher dahinterstecken, ausgerüstet mit besten technischen Hilfsmitteln: "Mit Störsendern blockieren sie die Fernbedienung der Autos", erklärt Chefinspektor Gerhard Marinitsch vom Kriminalreferat der Stadt Graz (Fachbereich 2). Unsereins meint, den Wagen ordentlich verschlossen zu haben, wird stattdessen aber von den Autoknackern beobachtet und bestohlen.

Um ganz sicher zu gehen, sollte man nach dem Absperren die Türe noch einmal kontrollieren, auch das berühmte "Klack" fehlt nach dem Verriegeln, genau so wie das Aufleuchten der Blinker. Doch auch in dieser Hinsicht haben sich die Täter bereits weiterentwickelt: "Es gibt mittlerweile Störsender, die die Frequenz des Autoschlüssels abspeichern. Der Wagen ist zwar versperrt, doch der Sender zum Schlüssel umfunktioniert worden", warnt Marinitsch - und wieder sind die Wertsachen futsch, die man aber ohnehin nicht im Fahrzeug verwahren sollte und wenn, dann schon gar nicht sichtbar! Doch viele sind da eben unbelehrbar...

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