Di, 21. August 2018

So bitte nicht!

28.07.2014 06:00

Die schlimmsten Männer-Modesünden

Socken in Trekkingsandalen, Kurzarm-Hemden mit gruseligen Mustern oder gar protziger Schmuck: Liebe Männer, in euren Kästen befinden sich immer noch so einige Modesünden. Daher wird es Zeit, damit endgültig Schluss zu machen.

Der absolut schlimmste Fashion-Fauxpas, den man(n) begehen kann, sind Socken in Sandalen oder Schlapfen! Ein absolutes No-Go, liebe Herren, besonders in Kombination mit Shorts. Wenn schon Sandalen, dann bitte ohne Socken, gepflegte Füße sind in diesem Fall natürlich ein Muss. Socken in Trekkingsandalen sind niemals cool, nicht einmal dann, wenn Rock-Legende Steven Tyler sie trägt.

Outdoor-Mode erfreut sich generell großer Beliebtheit, weil sie bequem und praktisch ist. Allerdings haben sich die Hersteller bei dem Begriff "Outdoor" tatsächlich etwas gedacht. Cargo-Hosen und Funktionsleiberl sowie Trekkingschuhe gehören auf den Wanderweg, bitte tragen Sie sie also auch dort.

Bitte keine Hawaii-Shirts!
Sie urlauben dieses Jahr auf Hawaii? Nein? Gut, dann verbannen Sie bitte ihr Hawaii-Hemd oder sonstige Muster-Shirts aus der Garderobe. Die sind nämlich mittlerweile sogar am Strand out. Wenn schon Kurzarm-Hemden, dann bitte einfarbig oder dezent gestreift, aber auf gar keinen Fall mit irgendwelchen Mustern. Und vor allem: ohne Krawatte!

Apropos Krawatte: Deren seriöser Eindruck kann ganz schnell ins Gegenteil rutschen - und zwar, wenn man so richtig schön danebengreift. Modelle mit Comic-Prints, Tiermotiven oder sonstigen Figuren sind nur erlaubt, wenn man mit Auftritten auf Kindergeburtstagen sein Geld verdient, im Fasching oder auf einer Motto-Party. Ansonsten gilt: Finger weg!

Eigentlich sollte man meinen, das Wort "Unterhemd" erklärt den Zweck des beschriebenen Kleidungsstückes von selbst, allerdings dürfte sich das noch immer nicht bei allen herumgesprochen haben. Liebe Männer, die Einzigen, die in einem Feinripp-Shirt nicht peinlich ausschauen, sind Photoshop-verschönerte Männermodels in Modekatalogen. Für den Rest gilt daher: Ziehen Sie etwas drüber an!

Weniger ist mehr
Und wenn wir schon beim Anziehen sind: Manche Körperstellen bleiben am besten verhüllt. Eine hübsche Männerbrust - ob behaarte oder aalglatte Zone - kann natürlich durchaus attraktiv sein. Ein, zwei Knöpfchen reichen aber aus, um Frauen ein Kopfkino - falls sie es denn haben wollen - zu bescheren. Wer sein Hemd aber gefühlt bis zum Bauchnabel aufknöpft und die offengelegte Stelle noch mit einem langen Kettchen betont, kann eigentlich gleich einpacken. Denn das ist kein Anturner, sondern ein absoluter Mode-Flop, ebenso wie tief ausgeschnittene T-Shirts. Weniger ist hier eindeutig mehr.

Ganz anders schaut das wiederum bei Schals aus. Wer gerne Seidenschals oder ähnliches trägt, der kann ruhig etwas dicker auftragen. Farblich passend zum Outfit sind sie ein elegantes Accessoire, besonders in Kombination mit Blazer und Hemd. Mini-Schals hatten zwar lange den Ruf modisch sein, sehen aber meistens ziemlich doof aus.

Protz-Kettchen und Co.
Was Accessoires angeht, sei außerdem gesagt: Mit langen Protz-Kettchen holen Sie schon seit den 1990ern niemanden mehr hinterm Ofen hervor. Männerschmuck ist zwar auch 2014 gern gesehen, aber bitte maximal ein oder zwei hochwertige Stücke. Das kann ein dezentes (Leder-)Armband, ein (Ehe-)Ring oder eine elegante Herrenuhr sein. Auffällige Ketten, dicke Ringe oder ähnliches sind heute hingegen selbst bei Gangsterrappern selten zu sehen. Der Einzige, der so etwas noch trägt, ist Justin Bieber. Und das sagt eigentlich schon alles.

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