Viele Hasen getötet

Besitzerin wehrt ab: "Meine Hunde sind keine Bestien"

"Meine Hunde sind friedlich und harmlos, aber sicher nicht blutrünstig!" Ihre Lieblinge in Schutz nimmt jene Tierbesitzerin aus Eisenberg im Bezirk Oberwart im Burgenland, deren beide Vierbeiner dreimal in den Stall eines benachbarten Züchters eingedrungen sein und viele Hasen totgebissen haben sollen. "Die Anschuldigungen sind völlig übertrieben", sagt sie.

Der Züchter klagte, zwei "Jagdhunde" der Nachbarin hätten bereits an die 50 seiner Hasen gerissen. Es wurde Anzeige erstattet. "Ich bin überzeugt, im ersten Fall wütete ein Marder im Stall. Ich habe einen in der Nähe gesehen", wehrt die Hundehalterin ab.

Hunde im Stall eingesperrt?
Bei der zweiten Attacke seien die Vierbeiner laut Hasenzüchter über ein offenes Stallfenster eingedrungen. "Unmöglich! Diesen Sprung schafft weder mein Jack-Russell-Terrier noch mein Dackel-Pinscher-Mischling", beteuert die Besitzerin. Dass die beiden im Stall waren, bestreitet sie jedoch nicht: "Jemand hat die zwei dort eingesperrt."

Streit um Anzahl der getöteten Hasen
Zuletzt musste die Polizei vor einer Woche einschreiten. "In diesem Fall kann ich kaum widersprechen. Meine Hunde sind durch die offen stehende Tür in den Stall gelaufen. Aber nicht sechs Hasen, wie der Züchter angab, sondern drei wurden tödlich verletzt", so die Frau.

Versicherung sprang ein
Sie habe der Streit mit dem Nachbarn schon viel Geld gekostet: "Er ließ sich die vielen Hasen, die angeblich meine Hunde auf dem Gewissen haben, fürstlich entlohen. Meine Versicherung zahlte nur deshalb, weil ein gerichtlicher Gutachter-Krieg teurer käme."

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Dienstag, 02. März 2021
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