Tennis-Ass Lukas Neumayer scheidet bei den Salzburg Open in drei Sätzen aus. Kitzbühel fällt für den Radstädter wegen „Kommunikationsproblemen“ ebenfalls flach. Ex-Salzburg-Sieger Thiago Monteiro nun Favorit auf den Titel.
Fast wie bestellt kam zur Abendpartie von Lokalmatador Lukas Neumayer die Sonne im Volksgarten wieder heraus. Der Radstädter spielte im Viertelfinale der Salzburg Open anfangs wie das Wetter: schön und trocken, gewann Satz eins gegen Kyrian Jacquet nach 31 Minuten deutlich mit 6:2. Doch dann riss plötzlich der Faden. Trotz 2:0-Führung im zweiten Satz ging dieser mit 4:6 verloren. Den dritten Satz holte sich ebenfalls der Franzose. „Es war wirklich schwierig. Aber ich bin wirklich glücklich, dass ich so konzentriert geblieben bin“, jubelte Jacquet, der sich nach dem ersten Satz sagte: „Entweder du spielst oder du gehst heim.“ Letzteres trifft nun auf Publikumsmagneten Lukas Neumayer zu. „Ich habe mit der Zeit das Spiel irgendwie verloren. Am Schluss hätte ich noch einige Chancen auf das Break gehabt, aber da habe ich viel zu leichte Fehler gemacht. Dann bin ich selber Schuld.“
Brasilianer jetzt Favorit
Was zwar auf das Spiel bezogen stimmt, nicht aber bezüglich Auslassens des 250er-Turniers in Kitzbühel. „Ich wollte es gern spielen, aber es hat Kommunikationsprobleme gegeben.“ Denn der 21-Jährige hatte eigentlich die Zusage für eine Wildcard. Weil diese aber nicht fixiert wurde („Der Zuständige hat mir immer gesagt, dass er es nächste Woche fixiert – das hat er nicht gemacht“), musste Neumayer für andere Turniere (Tels, Verona, San Marino) nennen. Von den verbleibenden vier Spielern ist nun Thiago Monteiro der Favorit.
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