Tot aufgefunden wurde ein junger Häftling Montagfrüh in seiner Zelle in der Justizanstalt Graz-Karlau. Zwei Mitgefangene hatten Alarm geschlagen. Die Todesumstände sind noch völlig unklar. Eine Obduktion wurde angeordnet, die Polizei ermittelt.
Das Todesopfer war mit zwei anderen Häftlingen in einem Haftraum auf der Krankenstation der Justizanstalt Karlau untergebracht gewesen. Allerdings nicht, weil der 25-Jährige krank war. Er war dort als Hausarbeiter tätig. Seine zwei Zellennachbarn schlugen in den Morgenstunden über die Sprechanlage Alarm, nachdem der Inhaftierte, der im Bett lag, keine Lebenszeichen mehr von sich gegeben hatte.
Keine Gewalteinwirkung erkennbar
Justizwachebeamten öffneten sofort den Haftraum, konnte aber leider nichts mehr für den jungen Insassen tun. Fest steht, dass zumindest von Außen keinerlei Gewalteinwirkung erkennbar war. Die Staatsanwaltschaft Graz ordnete eine Obduktion an, um die Todesumstände zu klären.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.