Rauchsäule über Laa

Nach Knall: Autohaus in NÖ plötzlich in Vollbrand

Niederösterreich
13.06.2024 17:19

Ein lauter Knall erschütterte am Donnerstag gegen 17 Uhr die Grenzstadt Laa in NÖ. Die Explosion, die nach ersten Informationen – nach Flammen bei Schweißarbeiten – von einem Gasbehältnis stammen soll, brachte ein Autohaus mitten in der Grenzstadt in Kürze in Vollbrand. Zum Glück gab es keine Verletzten – eine Person musste mit leicher Rauchgasvergiftung  vor Ort versorgt werden.

Zwölf Feuerwehren der ganzen Umgebung sind im Volleinsatz, den Brand beim Opel-Betrieb unter Kontrolle zu bringen. Die Gefahr: Das Autohaus befindet sich an einer stark befahrenen Kreuzung, gleich daneben befindet sich ein Kaffeehaus.

Rauchsäule kilometerweit sichtbar
Auf der anderen Seite: Das Firmengelände einer der größten Agrarkipper-Hersteller Europas, inklusive großer Lackier-Hallen.

Das Gebäude brannte völlig aus. (Bild: zVg)
Das Gebäude brannte völlig aus.
Die Hitzeentwicklung war enorm, da auch das Reifenlager Feuer fing. (Bild: FF Hanfthal)
Die Hitzeentwicklung war enorm, da auch das Reifenlager Feuer fing.
Die Flammen konnten mittlerweile gelöscht werden, nach Glutnestern wird gesucht. (Bild: FF Hanfthal)
Die Flammen konnten mittlerweile gelöscht werden, nach Glutnestern wird gesucht.
Die Rauchentwicklung ist enorm. (Bild: Leserreporter)
Die Rauchentwicklung ist enorm.
Die Rauchsäule vom Stadtplatz aus. (Bild: Galla)
Die Rauchsäule vom Stadtplatz aus.

Ein Übergreifen der Flammen auf die Nachbargebäude konnte verhindert werden. Da die Werkstatt auch über ein Reifenlager verfügt, war nicht nur die Flammen-, sondern auch die Rauchentwicklung enorm. Die pechschwarze Rauchsäule war kilometerweit zu sehen, der Bereich in der Grenzstadt wurde großräumig abgeriegelt.

Das Übergreifen auf die Fabrikshallen (rechts) konnte vermieden werden. (Bild: AKFDO Laa)
Das Übergreifen auf die Fabrikshallen (rechts) konnte vermieden werden.

Vorläufige Brandursache
Nachdem der Brand unter Kontrolle war, suchte die Feuerwehr weiterhin nach Glutnestern. Schließlich konnte jedoch Entwarnung geben werden.

Die Ursache laut ersten Informationen vor Ort: Bei Schweißarbeiten fing ein Auto Feuer, daraufhin entwickelte sich der Brand rasend schnell in der Werkstatt und in der Folge auf das ganze Gebäude aus. 

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