Das erste Besucherzentrum für den Biosphärenpark in Mauterndorf wird konkreter. Der Zeitplan steht nun. Die Lungauer Bevölkerung kann auch Ideen einbringen.
Die Location wurde schon vor Jahren bestimmt: Wie die „Krone“ berichtete, soll ein alten Speicher im Zentrum von Mauterndorf das erste Besucherzentrum des Biosphärenparks beherbergen. Die Geschichte des alten Mauerwerks geht bis ins 11. Jahrhundert zurück: Es hatte als Mautstelle Bedeutung und war auch Getreidespeicher der Burg Mauterndorf. Künftig sollen vor allem Urlaubsgäste, die sich für sanften Tourismus in der Region entscheiden, hier ein und ausgehen. Das Ziel ist klar: „Wir wollen ein Fenster in die Region schaffen“, meint Biosphärenpark-Chef Markus Schaflechner.
Die Finanzierung war lange ungeklärt. Jetzt kommt wieder Bewegung in die Pläne: „Land, alle 15 Lungauer Gemeinden und die Tourismusverbände stehen hinter uns“, so Schaflechner.
Kostenschätzungen liegen am Tisch: Die Sanierung des Gebäudes wird rund sieben Millionen Euro betragen, die Ausstellung noch einmal rund zwei Millionen Euro. Auch der Blick auf das Ausstellungskonzept konnte jetzt geschärft werden. Es soll heuer noch eine Ausschreibung geben.
Lungauer können ihre Ideen einbringen
Die Lungauer können dazu in einem Ideenformular im Internet ebenso ihre Vorstellungen einbringen.
Geht alles nach Wunsch der Planer, könnte das Besucherzentrum 2027 eröffnet werden.
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