Wirbel um Masterplan

FPÖ kritisiert Rad-Pläne: „Autofahrer ausgegrenzt“

Niederösterreich
18.04.2024 13:00

Rund 700 Maßnahmen in einem 160 Seiten starken Konzept sollen die St. Pöltner zum Umsteigen vom Auto auf das Rad bewegen. Den Freiheitlichen reicht’s aber: „So vertreibt man alle Kunden!“ 

Eine Lanze für Autofahrer bricht aktuell nicht nur FPÖ-Landesvize Udo Landbauer – Stichwort: Tempo 150. Auch in den Städten gehen die Freiheitlichen in die Offensive, um sich gegen „autofeindliche Politik“ zu wehren. Wie nun (wieder) in St. Pölten.

„Jetzt ist es aber genug“
„Es ist positiv, dass wir die letzten Jahrzehnte viele Radwege gebaut haben und der Rathausplatz autofrei wurde. Jetzt ist es aber genug“, reagiert Stadtrat Klaus Otzelberger auf die kürzlich präsentierten Masterplan für den Fuß- und Radverkehr in der Landeshauptstadt. Wie berichtet, beinhaltet der fast 700 konkrete Maßnahmen, um den Autoverkehr zu reduzieren.

Otzelberger kritisiert, dass man Autofahrer – und damit Kunden – ausgrenze: „Man vertreibt sie endgültig in die Einkaufszentren. Die SPÖ will anscheinend keinen stationären Handel mehr in der Innenstadt.“

„Kein Pkw-Verbot“
Manuel Hammel von der St. Pöltner Verkehrsplanung betont indes bei der Präsentation des Konzepts, dass es nicht darum gehe, mit durch die Maßnahmen den Pkw-Verkehr zu verbieten. „Vielmehr wollen wir die Abhängigkeit vom Auto damit reduzieren. Fuß- und Radverkehr sind zentrale Elemente der urbanen Mobilität“, betont er. 

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