Damit die medizinische Versorgung am Land nicht zum Notfall wird, schlägt die Partei ein neues Finanzierungsmodell und Verbesserungen im medizinischen Bereich vor. Auch die Bürokratie solle zurückgestutzt werden.
Gibt es ein geeignetes Mittel gegen den Ärzte- und Pflegermangel? Oder sind alle bisherigen Projekte des Landes nur Placebos? Neos-Politiker schlagen immer wieder Alarm: Die medizinische Versorgung sei gefährdet.
Unbesetzte Facharztstellen
„In Mödling ist eine Kassen-Kinderarztstelle beispielsweise seit 2017 unbesetzt“, heißt es. Doch die pinke Oppositions-Partei kritisiert nicht nur, sie gibt klare Lösungsvorschläge. „Wir sprechen uns für eine Finanzierung aus einer Hand für Spitäler und niedergelassene Ärzte aus“, erklärt Gesundheitssprecherin Edith Kollermann.
Verbesserte Honorare können durch Einsparungen im Kassensystem finanziert werden!
rechnet Edith Kollermann (Neos) vor
Das würde teure Doppelgleisigkeiten verhindern. Gleichzeitig schlagen die Neos eine eigene Facharztausbildung für die Allgemeinmedizin sowie eine „faire Honorierung“ im Landarztbereich vor. Außerdem sollen attraktivere Möglichkeiten für Teilzeitarbeit als Gegenmaßnahme helfen.
Außerdem soll eine digitale Vernetzung dafür sorgen, dass Ärzte datenbankgesteuert auf Vorbefunde und Untersuchungen zugreifen können. Eine Offensive soll zudem die Bürokratie eindämmen und unnötige Verwaltungsaufgaben eliminieren. Aufgaben der Mediziner, die nicht den Ärzten vorbehalten sein müssen, könnten laut Neos auf entsprechend qualifiziertes Unterstützungspersonal übertragen werden.
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