Die sechs Bahnlinien des Landes blicken auf ihr erfolgreichstes Jahr zurück. Immer mehr Pendler und Ausflügler nutzen die Angebote. Heuer sind Investitionen um 30 Millionen Euro vorgesehen.
Verkehrslandesrat ist in Zeiten wie diesen sicher nicht der begehrteste Job in Landesregierungen. Und doch hat Udo Landbauer leicht lachen: Kann er doch bereits nach dem ersten Jahr in dieser Funktion eine wahre Erfolgsstory präsentieren: „2023 war das fahrgaststärkste Jahr in der Geschichte der NÖ-Bahnen“, jubelt der Freiheitliche.
1,344.000 Passagiere
Gemeinsam mit Geschäftsführerin Barbara Komarek legte Landbauer jetzt eine eindrucksvolle Bilanz für die landeseigenen sechs Bahnlinien und Seilbahnen vor: 1,344.000 Passagiere nutzten die Angebote, das bedeutet ein starkes Plus von 16,1 Prozent gegenüber dem Jahr davor. Besonders erfreulich: Das „Zugpferd“, die Mariazellerbahn, verzeichnete mit 706.000 Fahrgästen einen Zuwachs an Pendlern und Ausflüglern um 14,1 Prozent. Auch für die Citybahn Waidhofen, den Reblaus Express sowie Wachau-, Waldviertel- und Schneebergbahn wurden Rekordzahlen vermeldet.
Millionen für Lebensadern
Und geht es nach Landbauer, soll es in dieser Tonart weitergehen. „Diese Bahnen sich Lebensadern für die Regionen“, sagt er. Daher sind heuer Investitionen in der Höhe von 30 Millionen Euro vorgesehen, um die Angebote weiter zu verbessern. So ist etwa ab Dezember ein Halbstundentakt auf der Mariazellerbahn vorgesehen. Modernisiert wird der Bahnhof Spitz an der Donau an der Wachaubahn, Viadukte und Brücken werden im Sinne der Denkmalpflege saniert. Auch an der Schneebergbahn beginnen im Frühjahr Bauarbeiten.
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