Aus 7 werden 8: Die Gemeinde Ramsau und das dazugehörige Dachstein-Gebiet sollen schon nächstes Jahr zum Naturpark ausgerufen werden.
Am Anfang stand ein Satz vom „Steirischen Prinzen“ Erzherzog Johann. Im Zuge einer Durchwanderung der Sölktäler meinte dieser laut Überlieferung: „Da müsste man einen Naturschutzpark anlegen.“
1983 war es dann so weit: Die steiermärkische Landesregierung verlieh den Kleinregionen „Sölktäler“, „Pöllauer Tal“ und „Zirbitzkogel-Grebenzen“ das Prädikat „Naturpark“.
Schutzgebiete als Bedingung
Die aktuellen Voraussetzungen, damit eine Region diesen Titel erhält: „Ein gehäuftes Vorhandensein von Landschaftsschutzgebieten ist die primäre Bedingung. Ist die Landschaft dann noch von ganz besonderer Schönheit, kommt sie für die Veredelung als Naturpark in Frage“, sagt Franz Handler, scheidender Geschäftsführer der Naturparke Österreich.
Bundesweit gibt es heute 48 Naturparke, in der Steiermark sind es bislang sieben: Almenland, Eisenwurzen, Mürzer Oberland, Pöllauer Tal, Sölktäler, Südsteirisches Weinland und Zirbitzkogel-Grebenzen. Verbunden sind damit unter anderem an den Naturschutz gebundene Förderungen, Einschränkungen muss man nicht fürchten.
Neuer Beitrittskandidat
Zuletzt verdichteten sich Gerüchte, wonach in der Steiermark die Geburt eines neuen Naturparks bevorstünde: und zwar in der Region Ramsau/Dachstein.
Handler bestätigt dementsprechende Pläne gegenüber der „Krone“: „Politik und Tourismus stehen dahinter, die Gemeinde ebenso. Da es sich hier um eine der schönsten Landschaften Österreichs mit vielen Schutzgebieten handelt, sind alle Voraussetzungen geschaffen.“








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