„Unsere Wünsche sind realistisch“, beharrt ein Seekirchener Senioren-Verein. 62 Quadratmeter sind ihm aber für ein Paar in einer Zweizimmerwohnung zu wenig.
Zu einem sehr kurzfristig anberaumten Gesprächstermin ist Heimat Österreich-Direktor Stephan Gröger nicht gekommen. Der Verein „Senioren+ Wohngemeinschaft Seekirchen“ hätte gerne erneut mit Gröger über die Unstimmigkeiten beim Wohnprojekt neben der Bezirkshauptmannschaft Seekirchen gesprochen.
Wegen zu weit auseinander liegender Vorstellungen hatte Gröger den Senioren ja geraten, sich einen anderen Ort für ihre gewünschte Wohngemeinschaft zu suchen. „Wir möchten aber hier Wohnungen bekommen. Unsere Vorstellungen sind sehr wohl realistisch“, beharrt Vereinsvorstand Anton Wintersteller.
Es geht auch um die Wohnungsgröße
Einzelpersonen wären auch mit 45 Quadratmeter großen Wohnungen einverstanden, Paare bräuchten aber keine 70 Quadratmeter. „Wir hatten große Wohnungen und Häuser. Sich zu verkleinern ist gut. Aber nur 62 Quadratmeter für ein Paar, das ist einfach zu wenig“, sagt Wintersteller.
Die Senioren möchten nicht mit etlichen Jugendlichen im Haus leben
Auch die Kinder und Jugendlichen vom SOS-Kinderdorf wollen die Senioren nicht im selben Haus haben, stattdessen die Krabbelgruppe. Trotz der Differenzen suche man weiter das Gespräch - oder einen anderen Baurechtsgrund in der Region.











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