Training für Ernstfall

So wird unsere Infrastruktur im Land geschützt

Niederösterreich
22.05.2023 16:00

Im Rahmen der gemeinsamen Übung „Connect23“ trainierten Bundesheer und Polizisten in Niederösterreich fünf Tage lang realitätsnah den Schutz besonders kritischer Anlagen.

Verändert hat sich die Sicherheitslage nicht erst mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine im Februar des Vorjahres. Schon davor stellten Cyberattacken, Anarchisten und Islamisten eine immer stärker werdende Bedrohung für die Sicherheit im Land dar. Sicherheit und Schutz garantiert neben der Exekutive auch unser Bundesheer, in das die Politik in den kommenden Jahren viel Geld investiert.

Vorbereitung für den Ernstfall
Im Weinviertel trainierten Heer und Exekutive gemeinsam den Schutz sogenannter kritischer Infrastruktur. Übungsannahme des Manövers „Connect23“ war eine mögliche terroristische Bedrohung der Energieversorgung durch fiktive anarchistische Gruppen. Im Ernstfall könnte das einen tagelangen Stillstand von Supermärkten und Mobilfunksendern bedeuten oder sogar den Notbetrieb in Krankenhäusern nötig machen.

„Für den Schutz kritischer Infrastruktur ist eine enge Koordination der Sicherheitskräfte mit den Betreibern notwendig. Bei der Übung wurde diese Zusammenarbeit trainiert“, betont der stellvertretende Militärkommandant von Niederösterreich, Oberst Michael Lippert. Geübt wurde dabei unter absolut realen Bedingungen in Objekten, die auch im Ernstfall geschützt werden.

Zum Einsatz kam auch das leicht gepanzerte Fahrzeug vom Typ Husar. (Bild: Albin Fuss)
Zum Einsatz kam auch das leicht gepanzerte Fahrzeug vom Typ Husar.
Hand in Hand: Zivilisten, Polizisten und Angehörige des Bundesheeres sorgen für Schutz (Bild: Albin Fuss)
Hand in Hand: Zivilisten, Polizisten und Angehörige des Bundesheeres sorgen für Schutz

Soldaten als Polizisten
Der Einsatz des Bundesheeres erfolgt bei einer realen Bedrohung im Rahmen eines sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatzes zur Unterstützung der Exekutive. „Dann werden den Soldaten entsprechende Befugnisse übertragen und sie schreiten funktional als Polizisten ein“, weiß der Leiter des Landesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung Roland Scherscher. Die Übung verlief jedenfalls erfolgreich und hat gezeigt, dass sich die Niederösterreicher auf ihre Polizei und ihre Soldaten verlassen können.

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