Warnschilder montiert

Schluss mit dem Gedränge am Innsbrucker Inn-Steg

Tirol
10.05.2023 17:00

Renato Leimgruber hat zügellose Radler satt und setzt sich für mehr Lebensqualität und Sicherheit in seinem Stadtteil ein. Immer wieder sei es am Inn-Steg zu brenzligen Situationen gekommen. Nun gibt es zumindest Warntafeln.

Radler von links, Radler von rechts, Spaziergänger und eine Seniorin mit Rollator in der Mitte – das geht sich am schmalen Emile-Bethouart-Steg, der in Innsbruck St. Nikolaus und den Hofgarten verbindet, nicht aus. Davon ist Renato Leimgruber (74) überzeugt. Der heimatverbundene Innsbrucker setzt sich für mehr Lebensqualität und Sicherheit in seinem Stadtteil St. Nikolaus ein. Eine Postfiliale, entschärften Verkehr und mehr Beleuchtung im Waltherpark hat Leimgruber schon erkämpft, nun ging es der hitzigen Situation am Innsteg an den Kragen.

„Es sind viele Bürger auf mich zugekommen und haben gesagt, dass sie sich als Fußgänger vor den Radfahrern fürchten“, erzählt er und führt aus: „Die fahren teils wie die Wilden über die Brücke!“

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Am Innsteg entstehen oft gefährliche Situationen. Bodenmarkierungen reichen nicht aus, aber die Schilder sollen nun ein gefahrloses Überqueren ermöglichen.

Renato Leimgruber (74), Initiator von Projekten für Bürger in St. Nikolaus/Innsbruck

Seit 2015 auch für Fahrradfahrer
Lange Zeit war der Steg den Fußgängern vorbehalten, seit 2015 dürfen ihn auch Radler befahren - das war Leimgruber ein Dorn im Auge. Es komme immer wieder zu brenzligen Situationen zwischen Radfahrern und Bewohnern des angrenzenden Seniorenheimes oder Müttern mit Kinderwägen. „Das muss ein Ende haben“, sagte er sich.

Deshalb seine Forderung: Es braucht Warnschilder! Das ist bei der Stadt auf offene Ohren gestoßen. Die zuständige Koordinationsstelle für Fuß- und Radverkehr witterte am Steg ebenfalls eine Gefahrenquelle. Seit kurzem sind nun an beiden Ufern gelbe Tafeln mit der Bitte, langsam zu fahren, angebracht. Ob sich die Biker daran halten werden und die Senioren künftig ruhiger zum Hofgarten spazieren können – das wird sich erst noch zeigen.

Nina Schrott
Nina Schrott
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