Nach- und nicht wegsehen: Weil sie dieses Motto beherzigt haben, wurden aufmerksame Spaziergänger im Bezirk Krems zu Lebensrettern eines kleinen Fuchswelpen.
Sie machten nämlich Rast auf einer Bank, als plötzlich ein fürchterliches Jammern ihre Aufmerksamkeit erregte. Als sie sich auf die Suche nach dem Ursprung des ergreifenden Geräusches machten, fanden sie ein verwaistes Fuchsbaby, das bereits unterkühlt und sehr verschmutzt war. Weil die Welpen normalerweise auf die Pflege ihrer Mutter angewiesen sind und kein anderes Tier weit und breit zu sehen war, brachten es die Finder in das Tierheim Krems, wo das Fuchs-Mädchen rasch in eine Wildtierstation weitergebracht wurde.
Wurde die Mutter erschossen?
Über das Schicksal seiner Familie lässt sich nur mutmaßen. „Möglicherweise wurde die Mutter überfahren. Leider werden säugende Fuchsmütter aber auch oft erschossen, da es keine Schonzeit für Füchse gibt. Die Welpen verhungern dann elendiglich“, weiß Tierheim-Betreuerin Aniko.
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