FIS-Renndirektor:

„Wir werden für den Kulm eine Lösung finden“

Steiermark
30.01.2023 07:00

Der Weltcup im Ausseerland ist wieder vorbei. FIS-Renndirektor Sandro Pertile sprach mit der „Krone“ über die Zukunft, Visionen und die WM nächstes Jahr. 

„Für mich war es der erste Einsatz am Kulm. Und ich bin extrem positiv überrascht“, streut Sandro Pertile, Renndirektor des Weltverbandes FIS, den Veranstaltern in Bad Mitterndorf Rosen. „Alle haben professionell gearbeitet, sind mit viel Herz und Motivation bei der Arbeit - das spürt man richtig. Das ist für mich das Wichtigste, wenn ich bei Events bin.“

Luxusproblem: Mehr Schanzen als Wochenenden
Dass das Weltcup-Wochenende am Kulm zum Erfolg wurde, könnte in Zukunft wertvoll sein. „Wir sind gerade in einer Phase, wo wir den Kalender für die nächsten fünf Jahre besprechen“, erzählt Pertile. Der Grundplan soll im April fixiert werden. „Im Skispringen sind wir in der glücklichen Situation, mehr Schanzen als verfügbare Wochenenden zu haben. Das ist ein Luxusproblem“, schmunzelt der Italiener. Gut, dass der Kulm in den letzten Tagen Werbung in eigener „Weltcup-Sache“ machte

Sandro Pertile lobte das Weltcup-Event am Kulm und freut sich auf die WM 2024. (Bild: Pail Sepp)
Sandro Pertile lobte das Weltcup-Event am Kulm und freut sich auf die WM 2024.
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Ich bin bereits jetzt voller Vorfreude. Die WM der Skiflieger am Kulm wird das große Highlight in der nächsten Saison werden!

FIS-Renndirektor Sandro Pertile


Was ebenso für den Kulm spricht: „Die Flugschanze ist ein Vorteil, denn die ist schon spektakulärer als eine normale. Wir werden schauen, dass wir für den Kulm eine gute Lösung finden. Die letzten Tage waren da natürlich interessant zu sehen.“

FIS hat eine globale Vision
Beim internationalen Verband hat man ohnehin eine Vorstellung, wohin es in Zukunft gehen soll. Pertile: „Unsere klare Vision ist es, im Skispringen noch globaler zu werden. Und mehr aus Europa rauszugehen“, erklärt der Renndirektor. „In Japan springen wir ja schon, auch nach Amerika kehren wir zurück.“

Den Fans will man aber auch mehr Show bieten. „Wir müssen vom Sport zum Event werden. Das Skispringen soll das Herz bleiben, aber das Drumherum, mit Musik und allem, größer werden. Die Fans müssen zufrieden sein und Emotionen erleben.“

Egal, wie die Sitzungen ausgehen, nächstes Jahr kommen die Skiflieger fix auf den Kulm zurück. Denn die WM kehrt nach acht Jahren zurück ins Ausseerland. „Ich bin voller Vorfreude! Ich erwarte eine noch größere Veranstaltung als heuer“, brennt Pertile bereits jetzt auf das kommende Jahr. Und er weiß auch schon: „Diese WM am Kulm wird das große Highlight der nächsten Saison werden!“

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