Pfarre bittet um Hilfe

Fieser Hausschwamm zerfrisst die Kirchenbänke

Niederösterreich
09.12.2022 06:04

Kaum waren die umfangreichen Restaurierungs- und Renovierungsmaßnahmen der Jahre 2015 bis 2020 abgeschlossen, schlittert die Pfarrkirche Stein bei Krems an der Donau in eine finanzielle Notlage. Ein aggressiver Hausschwamm zerstört die Kirchenbestuhlung.

Das Gotteshaus wurde von einem holzzerstörenden Pilz heimgesucht. Die wertvollen barocken Kirchenbänke aus dem Jahr 1730 mussten folglich abgebaut werden. Allerdings vermutet man, dass sich der Hausschwamm unterirdisch verbreitet und so weitere Teile der barocken Kirchenbestuhlung gefährdet.

Bereits im Sommer wurde der Befall sichtbar. Jetzt gilt es herauszufinden, wieso nach 300 Jahren die Kirchenbänke dem Pilz zum Opfer fielen. Laut Werner Friedl, Mitglied des Pfarrkirchenrats, könne die aktuelle Temperaturentwicklung Grund für den Hausschwamm sein. Genaueres wisse man jedoch noch nicht. Experten des Bundesdenkmalamtes, des Landes NÖ und der Diözese St. Pölten erstellten einen umfangreichen Maßnahmen- und Finanzierungsplan: Eine Summe im sechsstelligen Bereich sei nötig, heißt es auf Nachfrage der „Krone“.

Zitat Icon

Wegen der vergangenen Baumaßnahmen und der jetzigen Situation ist die Pfarre finanziell am Ende. Wir brauchen dringend Hilfe!

Werner Friedl, Mitglied des Pfarrkirchenrats

Hoffnung auf ein Weihnachtswunder
Um Unterstützung suchte die Pfarre bereits bei Bund, Land, Diözese St. Pölten und der Stadt Krems an. Der voraussichtliche Finanzierungsrest, den die Pfarre tragen muss, kann von dieser allerdings nicht gestemmt werden. Sie tritt mit einem Hilferuf an die Öffentlichkeit und bittet um Unterstützung.

Um Spenden wird gebeten: AT07 0100 0000 0503 1050
Kennwort „Kirchenhilfe“

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