Dass in Niederösterreich in Notlagen rasch und kompetent geholfen wird, daran hat ein Mann herausragenden Anteil - nämlich Christoph Chwojka. Jetzt wurde er für sein Lebenswerk mit dem Camillo-Award ausgezeichnet.
Schon während des Studiums hatte er beim Roten Kreuz in Korneuburg mitgearbeitet, führte dort die ersten „Notruftelefone“ ein. 2003 gründete Chwojka „Lebig“ als Vorläufer von „Notruf NÖ“. Unter seiner Führung wurden die Digitalisierung des Rettungsdienstes sowie die Gesundheitsberatung 1450 aufgebaut.
Zudem etablierte er das kombinierte Pflege- und Sanitäterstudium an der FH St. Pölten und startete das Pilotprojekt Acute Community Nurses im Bezirk Bruck an der Leitha. Auch als Impfkoordinator in der Corona-Pandemie war er im Einsatz. Seit nunmehr 20 Jahren engagiert sich Chwojka für den Aufbau zeitgemäßer Strukturen in der Gesundheitsversorgung. Für all das wurde er im Parlament mit dem Camillo-Award geehrt.
Camillo-Award für besondere Verdienste
Bereits zum dritten Mal wurde Montagabend der Award für herausragende Sanitäter verliehen. Mit der Auszeichnung will man ein Bewusstsein für den hohen Wert der Arbeit im präklinischen Bereich schaffen. Von 81 anonymisierten Einreichungen erhielten zehn Sanitäter den Award.
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