24.11.2022 07:00 |

Übergriffe

Stadt Graz startet jetzt ein Kinderschutzkonzept

Der zuständige Grazer Stadtrat Kurt Hohensinner spricht über zurückkehrende Normalität im Kindergarten der Schönbrunngasse und über Pläne für die Zukunft.

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Die Bestürzung über Missbrauchsfälle in Grazer Kindergärten ist groß. Wie werden die Betroffenen seitens der Stadt unterstützt?

Die offene Kommunikation und Unterstützung der Eltern sind uns neben der Abstimmung mit der Polizei wichtig. Klare Empfehlung ist, sich bei Verdachtsmomenten an die Polizei zu wenden. Für Fragen an die Bildungsabteilung oder falls psychologische Begleitung gewünscht ist, wurde für die Eltern eine Hotline eingerichtet. Auch die Fachstelle Hazissa unterstützt.

Wie ist der aktuelle Stand in der Schönbrunngasse? Kann man dort wieder von Normalität sprechen?

Ja, hier wird wieder Alltag gelebt, und man bereitet sich auf das bevorstehende Weihnachtsfest vor. Auch die Laternenfeste wurden mit den Familien sehr stimmungsvoll durchgeführt.

Wie kann das Vertrauen in betroffene Institutionen wiederhergestellt werden?

Klar ist, dass es sich hier um einen Einzelfall eines Betreuers und bis dato um einen Verdachtsfall handelt. Für die betroffenen Einrichtungen braucht es intensive Kommunikation zwischen den Eltern und dem Betreuungspersonal und einen achtsamen Umgang .

Gibt es weitere Maßnahmen?

Durch die Entwicklung eines Kinderschutzkonzeptes soll ein Umfeld für einen vertrauensvollen Umgang gefördert werden. Hier läuft gerade der Prozess. Darüber hinaus werden wir im Rahmen des fünfjährigen Kinder- und Jugendschwerpunkts eine eigene Arbeitsgruppe unter Führung des Jugendamts einrichten, das Kinderschutzkonzepte auch über Bildungseinrichtungen hinaus erarbeiten wird.

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