Am Mittwochnachmittag ging eine Frau Betrügern auf den Leim. Jetzt ist die Frau um 10.000 Euro ärmer. Dabei wollte sie nur ihren Sohn vor dem Gefängnis bewahren.
Am Mittwoch läutete bei einer 66-Jährigen das Telefon. Ein Mann, der sich als Polizist ausgab, erklärte, dass der Sohn der in Österreich lebenden Kroatin einen Autounfall gehabt hätte. „Sie müssen 10.000 Euro zahlen, sonst muss ihr Sohn ins Gefängnis“, soll der unbekannte Täter gesagt haben.
So fuhr die Dame mit ihrem Ehegatten in die Stadt Salzburg. Dort übergab die 66-Jährige im Bereich des Kajetanerplatzes einer vermeintlichen Polizistin die 10.000 Euro. Die Kriminelle verließ das Ehepaar darauf.
Der Anrufer sagte, dass das Ehepaar noch etwa eine Stunde an dem Ort zu warten hätten. So lange würde es dauern, bis ihr Sohn freigelassen würde.
So wurde die vermeintliche Polizistin beschrieben:
• Zirka 1,60 Meter groß
• Zwischen 30 und 40 Jahre alt
• Schwarze schulterlange Haare
• Dunkler Typ
• Bekleidet mit: schwarzer Jacke; schwarzer Hose; schwarze Umhängetasche; weiße Schuhe.
Keine neue Betrugsmasche
Dass sich Kriminelle als Polizisten ausgeben (schwerer Betrug) kommt schon seit Jahren vor. Meist bleibt es dabei, dass die Betroffenen das Telefonat rasch beenden und es somit zu keiner Geldübergabe kommt. Dass Menschen ebendies tun, häufe sich laut Auskunft der Landespolizeidirektion Salzburg aber in den letzten Monaten.








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