Die Öffentlichkeit sollte es noch nicht erfahren, „Krone“-Leser wissen es aber schon früher: Das Kuratorium der Salzburger Festspiele hat in seiner Sitzung am Dienstag eine Preiserhöhung für die Saison 2023 in die Wege geleitet. Nur die Karten in den höchsten Kategorien um mehrere hundert Euro pro Stück werden davon betroffen sein. Dem Vernehmen nach soll es eine moderate Erhöhung im Bereich von drei Prozent werden. Die Details müssen von der Geschäftsführung noch berechnet werden.
Der Schritt liegt auch an der Teuerung, von der die Festspiele selbst betroffen sind. Vor allem die hohen Energiekosten treffen die Häuser. Wie sich die Gehaltskosten entwickeln, ist für die kommende Saison schwer abzuschätzen.
Auslastung lag im heurigen Sommer bei 96 Prozent
Das gilt auch für die Kosten von Sanierung und Erweiterung der Festspielhäuser. Bisher liegt nur eine mehr als zwei Jahre alte Schätzung vor, die bei 350 Millionen Euro Gesamtkosten liegt. Ob die angesichts der aktuellen Teuerung zu halten ist, weiß niemand. Im Oktober startete jedenfalls die Planung des Projekts durch die Generalplaner Jabornegg & Pálffy, die auch für die Parlaments-Sanierung in Wien verantwortlich sind.
Konkrete Zahlen bekamen die Kuratoriumsmitglieder in der Bilanz des vergangenen Festspielsommers. Die Auslastung lag bei 96 Prozent, die Kartenerlöse bei 30 Millionen Euro. Landeshauptmann Wilfried Haslauer sprach von einem „in jeder Hinsicht besonders gelungenen Festspielsommer“.








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