Was für eine Schnapsidee: Um angeblich sein eigenes Auto zu schonen, schnappte sich ein Kroate (45) im Tiroler Zillertal kurzerhand den Wagen seines Chefs und montierte darauf gestohlene Kennzeichen. Als der Verdächtige beinahe in den Fängen der Polizei landete, ergriff er die Flucht. Während der Fahndung konnte der Vorgesetzte dann den mutmaßlichen Dieb dazu überreden, sich zu stellen.
Sonntagabend, gegen 18 Uhr, Fügen im Zillertal: Bei der Polizei wurde ein Kennzeichendiebstahl zur Anzeige gebracht. Während der Aufnahme der Anzeige vor Ort fuhr dann plötzlich ein - offenbar ebenfalls - gestohlenes Auto vorbei. „Der Lenker wurde aufgefordert, das Fahrzeug anzuhalten. Er fuhr jedoch rückwärts und flüchtete auf die Zillertal Bundesstraße“, heißt es vonseiten der Ermittler.
Der Vorgesetzte konnte den Verdächtigen schließlich zur Rückkehr und Herausgabe des Pkw überreden.
Die Ermittler
Chef mit Überredungskünsten
Nachdem die Fahndung nach dem Mann angelaufen war, meldete sich dann plötzlich der Besitzer des gestohlenen Pkw. „Er teilte uns mit, dass es sich beim Lenker vermutlich um einen seiner Angestellten handeln dürfte“, so die Ermittler weiter. Der Chef konnte seinen Mitarbeiter - beim Verdächtigen handelt es sich um einen 45-jährigen Kroaten - schließlich zur Rückkehr überreden.
Verdächtiger mit kurioser Ausrede
Mehr als kurios war dann die Ausrede des mutmaßlichen Diebes. „Angeblich hat er das Auto nur verwendet, um seinen eigenen Pkw zu schonen.“ Der 45-Jährige wird auf freiem Fuß an die Staatsanwaltschaft Innsbruck angezeigt.








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