Zwei Jahrzehnte im Pflegebereich haben Barbara Huber geeicht und ihr gelehrt: Ohne harte Arbeit geht gar nix. Entschieden nimmt die 53-Jährige seit 2019 als Chefin von 113 Gemeindebediensteten Projekt um Projekt in Bruck in Angriff.
Dem 5000-Seelen-Ort südöstlich von Zell tut die betriebsame Vollblutbürgermeisterin nach schmerzhaften Einschnitten während der Corona-Pandemie spürbar gut. Bei der Verkehrsproblematik mit den Bahnübergängen in Gries und beim Sägewerk Heimhofer zeichnet sich eine Lösung ab, sind Pläne für Brückenkonstruktionen in der Einreichphase. Bei Realisierung sind sicher über zehn Millionen Euro fällig.
Regionalität und der Zusammenhalt werden sehr groß geschrieben. Die zahlreichen Vereine und Betriebe arbeiten gut zusammen.
Hans Peter Hochstaffl, Bruck
Einige Millionen dürften zudem in die Erschließung des Gewerbeparks Bruck/West fließen, der stückchenweise auf zwölf Hektar vergrößert werden kann und Arbeitsplätze bringt. „Ganz wichtig ist mir zudem die Gründung einer Energiegemeinschaft“, sprudelt es aus der Vollblutbürgermeisterin Huber nur so heraus. „Wir wollen Vorreiter sein, es gibt ja da kein ein Vorbild. Mit so einer Gemeinschaft könnte überschüssiger Strom je nach Bedarf untereinander verteilt werden. Das wäre ein Schritt hin zur Energie-Unabhängigkeit!“ Speziell die Küche des großen Seniorenheims frisst Unmengen an Strom. Photovoltaik-Anlagen auf Seniorenheim, Schwimmbad und auf jenen von privaten Interessenten könnten künftig zusammengeschlossen werden.
Mir gefällt das gesellige Miteinander, sowohl bei den Wirten und als auch bei den vielen Festen wie dem ’Rund uman Brunn‘.
Rosmarie Habersatter, Bruck
Lebenswert ist Bruck schon heute. Gut 100 neue Bewohner konnten seit 2019 im Schnitt jährlich begrüßt werden. „Wir wohnen eben da, wo andere Urlaub machen“, grinst Huber. Die am Freitag zur ersten Gemeindeversammlung seit 2019 lädt. Ein weiterer Schritt zur geselligen Normalität in Bruck.









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