Exakt 214 Tage nach der „Flucht“ aus Moskau erhielten Naturbahn-Weltmeister Thomas Kammerlander und Co. ihr Material wieder zurück. Die Erleichterung ist nach dem „bürokratischen Hürdenlauf“ enorm.
„Wir haben gar nicht mehr gerechnet, dass wir unsere Rodeln zurückbekommen“, war Naturbahn-Chef Gerald Kammerlander am Montag die Erleichterung anzusehen, als er die zehn Materialkisten im Büro des Österreichischen Rodelverbandes in Innsbruck in Empfang nahm.
Eiliger Abflug nach Russland-Einmarsch
Nach dem russischen Einmarsch in der Ukraine wurde am 24. Februar nicht nur das Weltcup-Finale abgesagt, Österreich reiste wie alle anderen Teams noch am selben Tag Hals über Kopf aus Moskau ab. Das Material blieb in Russland. 214 Tage später erhielten nun Naturbahn-Weltmeister Thomas Kammerlander und Co. endlich ihre Schlitten zurück: „Es war ein bürokratischer Hürdenlauf.“
Das gesamte Material hat nicht nur einen Wert von rund 80.000 Euro, die Schlitten haben für die Sportler fast unbezahlbaren Wert. „Es sind unsere besten Geräte, da steckt jahrelange Entwicklung drin“, erklärte Kammerlander.
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