„Aktion scharf“ von Polizei und Finanz in einem Quartier für Bauarbeiter im Tiroler Alpbachtal: Im Zuge der Schwerpunktkontrolle wurden insgesamt 15 Personen festgenommen, die sich illegal im Land aufhielten. Zwölf davon waren im Besitz von total gefälschten Pässen, anhand derer sich die Verdächtigen einen Aufenthaltstitel erschlichen hatten.
Großer Aufmarsch Ende vergangener Woche bei der Arbeiterunterkunft einer Baufirma in Reith im Alpbachtal: Neben Polizisten aus den Bezirken Kufstein und Schwaz sowie Beamten der Fremdenpolizei beteiligten sich auch das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl und die Finanzpolizei an der „Aktion scharf“.
Zwölf Verdächtige hatten total gefälschte kroatische bzw. bulgarische Reisedokumente.
Die Ermittler
Mit Fake-Pässen zum Aufenthaltstitel
Im Zuge der Schwerpunktkontrolle konnten zwölf Bosnier und drei Serben mit unrechtmäßigem Aufenthalt im Bundesgebiet entlarvt werden. „Zwölf Verdächtige hatten total gefälschte kroatische bzw. bulgarische Reisedokumente“, so die Ermittler, und weiter: „Diese Personen waren im Besitz von österreichischen Aufenthaltstiteln sowie Sozialversicherungskarten, die ihnen von den Behörden ausgestellt worden waren.“ Dass die vorgelegten Dokumente gefälscht waren, wurde dabei offenbar nicht bemerkt.
Mehrjähriges Einreiseverbot verhängt
Alle 15 Verdächtigen wurden nach dem Fremdenpolizeigesetz festgenommen. Von den Fremdenbehörden wurde eine Strafverfügung und eine vorläufige Sicherheitsleistung ausgestellt. Vom Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl wurde ein Bescheid zur selbstständigen Ausreise sowie ein mehrjähriges Einreiseverbot in das Schengen-Gebiet verhängt.








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