Straßwalchen wächst immer weiter. Da muss natürlich die Infrastruktur mithalten. Die Bürgermeisterin erklärt auch, warum man Marktgemeinde bleiben will.
Exakt 7974 Einwohner zählte die Gemeinde Straßwalchen am Montag. „Wir werden ziemlich sicher heuer noch die 8000 knacken“, sagt Bürgermeisterin Tanja Kreer (SPÖ) voraus. Zur Stadt will man trotzdem nicht werden. „Wir sind als Marktgemeinde geprägt und stehen dazu“, erklärt Kreer. Das Wachstum sieht sieht durchaus positiv, auch wenn die Infrastruktur mit dem Wachstum mithalten muss. So wird derzeit etwa die Volksschule aufgestockt – mit erheblichen Mehrkosten. „Da müssen wir beim Land um Gelder aus dem Gemeindeausgleichsfonds (GAF) kämpfen“, sagt die Bürgermeisterin.
Künftige Projekte werden durch die hohen Marktpreise erschwert. Geplant ist etwa ein neues Altstoffsammelzentrum. „Das derzeitige ist einfach schon zu klein“, stellt Kreer fest. Die Planung dafür läuft. Ein Baustart könnte kommendes Jahr erfolgen, falls die notwendigen Mittel in den Budgetverhandlungen frei gegeben werden.
Noch nicht ganz so weit ist die Entscheidung über ein neues Gemeindeamt am Platz der alten Feuerwehr. Dafür gibt es derzeit noch keine Mehrheit im Gemeinderat. Auch eine Renovierung des bestehenden Gebäudes steht im Raum. Kreer bevorzugt den Neubau, weil er auch die Chance auf ein echtes Marktzentrum bieten würde.
Nach heutigen Stand wird die Ortschefin jedenfalls bei der Wahl 2024 wieder antreten. Dann würde wohl ein weiteres Großprojekt spruchreif werden. Die Nordumfahrung – die zweite Spange – soll beim Land und auch in der Gemeinde hohe Priorität haben. Ein kleineres Projekt soll auch heuer wieder geben: den Eislaufplatz. „Ich will den Kindern nicht wieder den Sport nehmen“, so die Bürgermeisterin.









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