Eigentlich hätte der Termin zwischen den privaten Trägern der Seniorenwohnheime, den mobilen Diensten und der Stadt nur kurz dauern sollen. Geworden sind es dann drei Stunden. Das Ergebnis ist aber positiv: Es gibt weitere private Träger, die sich bereit erklärt haben, bei der Absiedlung der 13 Bewohner aus dem Senecura-Heim zu helfen.
Aus dem Seniorenwohnhaus in Lehen müssen – wie berichtet – 13 Senioren ausziehen, weil zuvor wegen Personalmangels desaströse Zustände im Heim geherrscht haben. Sollte das nicht gelingen, muss das Heim geschlossen werden – und weitere 50 Bewohner brauchen einen neue Bleibe. Auch das Land sucht nach neuen Betreuungsplätzen für die Senioren, für zumindest fünf Bewohner hat die Stadt jetzt ein neues Zuhause gefunden.
Stadt und Private fordern vom Land Notfall-Plan
Was bei dem Termin jedoch nicht ausblieb: Massive Kritik am System. Die Gesamtsituation in der Pflege sei äußerst besorgniserregend, war der Tenor beim Treffen. Zwar suchen Stadt und Land nach neuen Plätzen für die Senecura-Senioren, den ersten Abstimmungstermin zwischen den beiden und privaten Trägern gibt es allerdings erst heute, Freitag.
In der Pflege spitzt es sich insgesamt zu. Die Personalproblematik spitzt sich zu, die finanzielle Problematik spitzt sich zu.
Anja Hagenauer, Sozial-Stadträtin (SPÖ)
Dort wollen Stadt und private Träger vom Land unter anderem einen „Notfall-Plan Pflege“ fordern. „Was ist, wenn es zu einem großen Personalausfall kommt? Es gehören Szenarien entwickelt, weil wir uns im Notfall nicht überraschen lassen wollen“, sagt Sozialstadträtin Anja Hagenauer.









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