„Ist das echt?“

Haus der Natur: Blick in den Museumsfundus

Salzburg
20.09.2022 17:16

Ist das echt?“ – Diese Frage ist Ursprung und gleichnamiger Titel der neuen Sonderausstellung im Salzburger Haus der Natur. Ab heute, Mittwoch, dreht sich in einem Stockwerk des Museums alles um die Welt der präparierten Tiere und um das aufwendige Handwerk dahinter.

Ausgestopft wird heutzutage nicht mehr. Auch Tierpräparatoren gehen mit der Zeit. Längst haben Laser und 3D-Druck Einzug gehalten. Tagelange Handarbeit und viel Gefühl müssen die Präparatoren dennoch aufbringen.

„Excalibur“ - lebend und tot ein Prachtbulle
„Ich wollte immer etwas mit Tieren machen. Dass es tote Tiere werden, hätte ich mir nicht gedacht“, erklärt Simone Hujber. Lange arbeitete sie in einem Büro, erst spät erlernte sie das Präparatoren-Handwerk. Nun ist sie im Haus der Natur engagiert.

Gemeinsam mit Kuratorin Barbara Loidl hat sie „Die präparierte Welt“ konzipiert. Exponate wie der Zuchtbulle „Excalibur“, der weltweit über 10.000 Nachkommen zeugte, oder ein Makaken-Kopf im Schnee dienen als Anschauungsobjekte der großen Kunst der Konservierung.

„Die wahre Kunst besteht darin, dem Tier eine Art zweites Leben einzuhauchen“, sagt Museumsdirektor Robert Lindner. Er ist Herr über rund 900.000 Objekte. Eine kleine, feine Fundus-Auswahl samt Leihgaben wird in der Sonderausstellung gezeigt.

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