Ähnlich wie bei der Mariahilfer Straße in Wien soll in Eisenstadt die stark befahrene Esterhazystraße temporeduziert und verkehrsberuhigt werden. Radfahrer und Fußgänger sollen mehr Platz erhalten.
Eine neue Begegnungszone könnte es schon bald in der Landeshauptstadt geben. Entstehen soll diese auf der Esterhazystraße zwischen dem neuen Hotel Galantha (Bereich ehem. Gebietskrankenkasse) und der Bergkirche am Oberberg. Ähnlich wie bei der Mariahilfer Straße in Wien soll hier eine Zone geschaffen werden, bei der Fußgänger, Radfahrer und Autos gleichberechtigt sind. „Die Straße soll optisch enger, der Straßenbelag neu gestaltet und der Verkehr verlangsamt werden“, sagt Bürgermeister Thomas Steiner. Das soll für mehr Lebensqualität an der Esterhazystraße sorgen und den Oberberg - wo die Stadt das Haydnkino wieder zum Leben erweckt - mit dem Schloss und der Fußgängerzone verbinden.
Runter vom Gas
Für die Autofahrer - die Esterhazystraße ist stark befahren - wird es wohl eher ein entschleunigendes Erlebnis werden. Zusätzliche Bäume sowie bauliche Veränderungen sollen dafür sorgen, dass die Temporeduktion auf 30 bzw. 20 km/h eingehalten wird. „Es ist kein großer Zeitverlust, wenn man langsamer fährt, vieles ist auch einfach Kopfsache. Außerdem gibt es die Möglichkeit, die Stadt über die Autobahn zu umfahren“, meint Steiner. Er geht nicht davon aus, dass die Begegnungszone Staus verursachen wird.
Umsetzung nächstes Jahr
Da es sich um eine Landesstraße handelt, hat auch das Land noch ein Wort mitzureden. Steiner ist aber zuversichtlich, dass die Pläne umgesetzt werden können. Erste Gespräche habe es bereits gegeben. „Wenn alles gut läuft, können wir im Laufe des nächsten Jahres beginnen“, so der Stadtchef. Bis dahin werden noch die Details ausgearbeitet und auch die Anwohner sollen eingebunden werden. Auch sollen weitere Begegnungszonen folgen, etwa für einen Teil der Pfarrgasse.








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