Wertvolle Bücher sind die große Leidenschaft einer Pensionistin im niederösterreichischen Bezirk Melk. Anfang März dieses Jahres wurde die alleinstehende 72-Jährige von zwei in Deutschland lebenden Türken kontaktiert.
Die beiden Männer, 34 und 26 Jahre alt, offerierten ihr ein angeblich hochwertiges Sammlerstück um 17.000 Euro. Nach dem Kauf entpuppte sich das Buch allerdings als viel billiger. Als sich die Betrüger knapp zwei Monate später erneut meldeten, alarmierte die Frau die Polizei - Ermittler nahmen die Verdächtigen in Empfang.
Es stellte sich heraus, dass die Beamten zwei mutmaßliche Serientätern auf die Spur gekommen waren. Denn seit Ende März hatten die Männer bei sieben Straftaten einen Schaden von 9000 Euro verursacht. Und der 34-Jährige hatte bereits zuvor mit ähnlichen Betrügerein knapp 40.000 Euro ergaunert. Zudem wurde der Mann in der Türkei per Haftbefehl gesucht, da er dort mit 50 Kilo Suchtgift ertappt worden war und anschließend geflohen war.









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