Für genaue Einblicke

Corona wird in NÖ weiter auch im Abwasser gesucht

Niederösterreich
06.09.2022 06:06

Abwasser-Analysen sollen den niederösterreichischen Behörden genaue Einblicke in das Infektionsgeschehen im weiten Land liefern. 

Mit der gestrigen Rückkehr der Schüler in die Klassen wird auch das Infektionsgeschehen im Land wieder ansteigen. Um künftig frühzeitig auf etwaige Anstiege bei den Corona-Fällen reagieren zu können, wird seit dieser Woche noch stärker als zuvor im Abwasser nach dem Virus gesucht.

Seit rund einem Jahr wurde das heimische Abwasser bereits im Rahmen eines Pilotprojekts des Bildungsministeriums durchleuchtet - mit dem Start ins neue Schuljahr setzt das Land dieses nun auf eigene Faust fort. „Durch die veränderte Teststrategie und aufgrund der Tatsache, dass nur noch Personen getestet werden, die Symptome haben, ist der Überblick über das Infektionsgeschehen verloren gegangen“, erklärt NÖ-Sanitätsdirektorin Dr. Irmgard Lechner.

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Aufgrund der veränderten Teststrategie braucht es neue Monitoring-Systeme. Die Abwasser-Analyse ist nun ein Frühwarnsystem.

Ulrike Königsberger-Ludwig, Landesrätin

Durch die Abwasser-Checks könne diese Lücke jedoch gefüllt werden. „Dieses Frühwarnsystem zeigt auch auf, welche neuen Virusvarianten sich ausbreiten“, ergänzt Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig.

Auch der Bund schaut mit
Gemeinsam mit der Sanitätsdirektorin, dem Amstettener Stadtchef Christian Haberhauer und Dr. Norbert Kreuzinger vom Institut für Wassergüte und Ressourcenmanagement der Technischen Universität Wien besuchte die Landesrätin jetzt die Kläranlage in Amstetten. Einmal pro Woche werden ab sofort Proben aus dieser Anlage entnommen und auf das Coronavirus untersucht. In fünf der 14 Untersuchungsstandorten in NÖ schaut auch der Bund weiterhin mit

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