Seit Salzburgs Sesko bekannt gab, dass er 2023 zu Leipzig gehen wird, läuft’s nicht mehr. Der Moment für ein Leistungstief könnte hinsichtlich des bevorstehenden Krachers gegen Milan nicht viel schlechter sein.
Haaland, Daka und Adeyemi – so hießen Salzburgs Knipser in der jüngeren Vergangenheit. Kaum wagte ein Angreifer den Schritt ins Ausland, stand die nächste Sturmhoffnung bereits parat. Nach dem Abgang von Adeyemi zu Dortmund in diesem Sommer galt Benjamin Sesko als legitimer Nachfolger. Der Slowene verfügt über herausragende Fähigkeiten, ist schnell, robust und abschlussstark. Zu Beginn der Saison machte der 19-Jährige auch einen guten Eindruck und wurde sofort mit zahlreichen Spitzenklubs in Verbindung gebracht. Um Klarheit über seine Zukunft zu erlangen, machte er bei seinem nächsten Karriereschritt vorzeitig Nägel mit Köpfen
Wenig überraschend wechselt das Toptalent im kommenden Sommer zu Schwesterklub Leipzig. Zahlreiche Salzburg-Fans waren über diesen Transfer alles andere als begeistert. Sesko selbst scheint sich mit der Bekanntgabe seines Abgangs auch keinen großen Gefallen getan zu haben. Denn seit klar ist, dass er in der kommenden Saison für die Ostdeutschen stürmen wird, läuft es bei ihm überhaupt nicht mehr rund.
Jaissle schützt Youngster
Die kleine Formkrise hatte den Verlust seines Stammplatzes zur Folge. Auch im Cup gegen Gurten war der Slowene ein Schatten seiner selbst, Trainer Jaissle war die Unzufriedenheit mit Sesko deutlich anzumerken. Auch wenn der Coach seinen Schützling schützt: „Ich mache mir keine Sorgen um ihn. Wir dürfen dem Burschen nicht zu viel Druck machen. Schwankungen in den Leistungen sind in diesem jungen Alter normal.“
Jedoch kommt das Tief zu einem ungünstigen Zeitpunkt. In fünf Tagen empfangen die Bullen beim Auftakt der Königsklasse Milan. Gegen die Italiener würde ein Sesko in Topform definitiv helfen.









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