Die fleißigen Tierchen fliegen wieder und versorgen uns Salzburger mit dem goldenen Süßstoff. Das Wichtigste rund um die heimische Biene Maja „Apis Mellifera Carnica“.
Rund 28.600 Bienenvölker kümmern sich in Salzburg um den heimischen Honig. Während die meisten Salzburger ihr Brot am liebsten mit Waldhonig bestreichen, bevorzugen Honig-Kenner Blütenhonig. Doch ganz gleich, welcher Honig auf den Salzburger Frühstückstisch kommt: Danken müssen wir der klassischen Honigbiene „Apis Mellifera Carnica“. Zumindest außerhalb des Lungaus – denn dort produziert hauptsächlich die Dunkle Biene den Honig.
Obwohl sich die fleißigen Tierchen in Salzburg wohlfühlen und sie viel Nektar, Pollen und Honigtau vorfinden, können vor allem Gartenbesitzer zum Schutz von Maja und Willi beitragen. Wilhelm Kastenauer vom Imkerhof Salzburg empfiehlt zumindest einen Teil des eigenen Gartens weniger oft zu mähen.
Eventuell sollte man nur einmal im Jahr Gras mähen. Ob man das als schön bezeichnen kann, wird jeder Mensch anders sehen. Aber ein Rasen ohne Blüten wird mit der Zeit auch fad.
Wilhelm Kastenauer vom Imkerhof Salzburg
Durch das verminderte Mäh-Verhalten wäre nicht nur der klassischen Honigbiene, sondern auch der Wildbiene geholfen, weiß Kastenauer. Da in privaten Gärten auch oft Chemikalien eingesetzt werden, können diese den heimischen Bienen schaden. Anders jedoch in der Landwirtschaft: In Salzburg wird hauptsächlich Gründlandwirtschaft betrieben, daher besteht dort keine chemische Gefahr für die fleißigen Blütensammler.
Milben als großer Feind der Bienen
Abgesehen vom Menschen können auch Tiere eine Gefahr für Bienen darstellen. Neben Wespen und Vögel gilt vor allem die Varroamilbe, die in der kalten Jahreszeit auftritt, als großer Feind.
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