21.07.2022 09:00 |

Schwerer Betrug

Land fordert über 8000 Euro von Asylwerber zurück

Im Zuge von koordinierten Kontrollen des Innenministeriums, der Fremdenpolizei Salzburg sowie der Task-Force-Sozialleistungsbetrug Salzburg konnte im Mai im Stadtgebiet von Salzburg ein 41-jähriger afghanischer Asylwerber angetroffen werden. Dieser ging offensichtlich einer selbständigen Erwerbstätigkeit als Paketzusteller nach und bezog gleichzeitig ungerechtfertigt Sozialleistungen aus der Grundversorgung des Landes Salzburg. 

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Im Zuge der Ermittlungen konnten mehrere Rechnungen für Paketzustellleistungen vorgefunden sowie der Besitz von vier Kfz festgestellt werden. Die Ermittlungen ergaben, dass er mit einem der Fahrzeuge seit Oktober 2019 seine Dienste als selbständiger Paketzusteller durchführte.

Betroffener wusste nichts von Meldepflicht
Der Afghane zeigte sich vom Sachverhalt wenig beeindruckt und gab an, dass er von einer Meldepflicht von Vermögen und Einkünften nichts gewusst habe. Die Grundversorgungsstelle des Landes Salzburg bezifferte den durch die nicht gemeldete Arbeitsaufnahme und dem Besitz von Vermögen (KFZ) entstandenen Schaden in der Höhe von € 8.352.

Das Land Salzburg beabsichtigt den Schadensbetrag vom Beschuldigten zurückzufordern. Der 41-jährige afghanische Asylwerber wurde wegen schweren Betruges angezeigt.

 Salzburg-Krone
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