Neue Herausforderung

Ex-Rapidler Bolingoli auf Spuren von Onkel Lukaku

Fußball International
17.07.2022 13:49

Boli Bolingoli, ehemaliger Linksverteidiger bei Rapid Wien, hat eine neue Herausforderung gefunden. Der Belgier wechselt von Celtic Glasgow in seine Heimat zu KV Mechelen. Binnen vier Jahren kickt der Linksverteidiger somit bei vier Vereinen.

Nach seinem Abschied um 3,5 Millionen Euro aus Hütteldorf (73 Spiele, 3 Tore, 10 Vorlagen) ist der Cousin von Inter Mailands Star-Stürmer Romelu Lukaku seit Sommer 2019 bei den Grün-Weißen aus Schottland unter Vertrag gestanden. Durchsetzen konnte er sich allerdings nicht wirklich, weshalb Leih-Deals in die Türkei (Basaksehir Istanbul) sowie nach Russland (FK Ufa) anstanden. Bei den beiden Klubs konnte er sich allerdings nicht wie gewünscht ins Rampenlicht spielen.

Nun hat er ein Jahr vor Vertragsende mit dem Achten der abgelaufenen Jupiler-Pro-League-Saison eine neue fixe Bleibe gefunden. In der 87-Tausend-Einwohner-Provinz unterschrieb der Linksfuß einen Vertrag über zwei Jahre.

„Boli weiß, wie es ist, unter Druck zu spielen. Celtic, Rapid - sie alle sind Topteams ihrer Liga. Wobei noch Spiele in der Champions League und der Europa League hinzukommen. Er kann uns sowohl defensiv als auch offensiv einen zusätzlichen Schub geben“, wird Tom Caluwé, Sportdirektor der Belgier, auf der Vereinshomepage zitiert.

Mit diesem Transfer tritt der 27-Jährige übrigens in die Fußstapfen seines Onkels Roger Lukaku. Vor 25 Jahren hatte er beim Provinz-Klub unterschrieben. Der elffache Nationalspieler von Zaire soll aber nicht der Grund für den Wechsel gewesen sein.

„Ich habe einfach nach einem Verein gesucht, bei dem man ein familiäres Gefühl merkt. Das wurde schon beim ersten Kontakt deutlich. Das möchte ich wiedergeben und Spaß haben. Das ist mein erstes Ziel beim KV.“

Ein Wiedersehen beim Testspiel zwischen Rapid und Celtic im Allianz Stadion gab’s allerdings leider keines - Bolingoli stand nicht im Kader. Zudem trifft er in Mechelen auf den langjährigen Altach-Profi Samuel Oum Guet, der vergangenen Sommer nach Belgien wechselte.

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