Im Gegensatz zu sieben Lechtaler Gemeinden ist für Holzgau die Nahversorgung gesichert. Die vierte Kaufmannsgeneration investiert in eine energieeffiziente und regionale Zukunft. Viele Lebensmittel stammen direkt aus der Umgebung.
Im kleinen Lechtaler Dorf Holzgau kämpft ein Paar gegen die schleichend fortschreitende Ausdünnung des ländlichen Raumes: Andreas Knitel – bereits die vierte Generation der Kaufmannsfamilie – und seine Nina investierten in ein nagelneues Geschäft. In einem Dorf mit nicht einmal 400 Einwohnern eine kleine Sensation, müssen doch sieben der 14 Lechtaler Gemeinden - also immerhin die Hälfte - ohne eigenen Nahversorger auskommen.
Für uns ist im Sinne der regionalen Wertschöpfung die Unterstützung von ansässigen Betrieben von höchster Bedeutung.
Nina Knitel
Wer einkauft, kauft Energiewende und Regionalität mit
„Wir möchten den Touristen und Einheimischen gleichermaßen eine moderne Komplettversorgung bieten“, sagt der 41-Jährige, der den Betrieb der Eltern seit acht Jahren führt, „dabei ist uns eine offene und freundliche Atmosphäre sehr wichtig“. Aber auch die großen Zukunftsthemen wie Energiewende und Globalisierung finden in den Visionen des Paares Platz.
Der neue „ADEG Knitel“ ist auf dem neuesten Stand der Technik: Am Dach eine Photovoltaikanlage, die Beleuchtung erfolgt mittels LED-Technik und die Abwärme der Kühlanlagen fließt direkt in die Heizungsanlage. Die Verwurzelung mit der Region zeigt sich im Sortiment. „Für uns ist im Sinne der regionalen Wertschöpfung die Unterstützung von ansässigen Betrieben von höchster Bedeutung. Deshalb beziehen wir derart viele Lebensmittel wie möglich von Lieferanten aus der unmittelbaren Umgebung“, ergänzt Nina.














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