Die Pandemie hat besonders im Pflegebereich ihre Spuren hinterlassen. Der Bedarf steigt stetig, mögliche Umschulungen sollen jetzt helfen. Die Koordinationsstelle für Pflegeberufe unterstützt hier etwa vom ersten Anruf bis zum künftigen Arbeitgeber.
Mehr als 9000 Pflegekräfte werden hierzulande innerhalb der nächsten Jahre zusätzlich gebraucht. Nicht erst seit der Corona-Krise sieht man sich hier mit großen Herausforderungen konfrontiert. Um wieder mehr Menschen für die Pflege zu motivieren, hat sich jüngst, wie berichtet, Landesrat Martin Eichtinger persönlich im „Haus der Barmherzigkeit“ in Wiener Neustadt in den Dienst gestellt, um vor Ort den Mangel an Pflegepersonal zu diskutieren. So wird etwa ab Oktober eine neue Mitarbeiterin das Team in Wiener Neustadt unterstützen.
Alles rund um Förderungen
Über die Koordinationsstelle für Pflegeberufe konnten die Ausbildung zur Pflegeassistentin samt künftigem Dienstgeber vermittelt werden. Mehr als 3000 Personen haben bisher ein Interesse am Pflegeberuf bekundet, 450 ihre Ausbildung bereits erfolgreich absolviert, 400 befinden sich derzeit in Ausbildung. „Es ist ein umfassender Prozess zu Pflegekräften zu kommen - etwa durch Umschulungen. Wir sind glücklich, dass wir so viele Menschen vom Arbeitsmarkt dazu gewinnen konnten“, freut sich Eichtinger. Auch die Bildungs- und Berufsberatung unterstützt bei Aus- und Weiterbildungen, Wissenswertes zu möglichen Förderungen liefert der Kompetenzatlas.
Nähere Infos unter
www.noe-kompetenzatlas.at
www.menschenundarbeit.at














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