Jedes Jahr im Sommer lassen trotz zahlreicher medialer Warnungen Menschen ihre Hunde im Auto zurück - teils mit tödlichen Folgen. „Selbst wenn das Fenster einen Spalt geöffnet ist, können die Temperaturen im Innenraum eines geparkten Fahrzeugs binnen weniger Minuten stark steigen. Dies löst bei den eingesperrten Hunden nicht nur Panik aus, sondern kann auch schwere Hirnschäden oder sogar den Tod des Tieres zur Folge haben“, erklärt Johanna Stadler, Chefin der „Pfotenhilfe“.
Wichtig zu wissen: Auch ein vermeintlicher Schattenparkplatz kann nach einigen Minuten in der prallen Sonne liegen. Ein Mitarbeiter der „Pfotenhilfe“ machte einen Selbstversuch - und erlitt nach nur 25 Minuten bei über 50 Grad fast einen Kreislaufkollaps. Und im Gegensatz zu Hunden können Menschen schwitzen, um sich etwas abzukühlen. Und das Wichtigste: Sie können aussteigen. Eingesperrte Hunde können sich nur anfangs durch Hecheln, Bellen oder Winseln bemerkbar machen, schon nach kurzer Zeit werden sie apathisch und dadurch möglicherweise auch nicht mehr durch Passanten bemerkt.
Auch nicht „nur fünf Minuten“!
Das Argument „Ich geh‘ ja nur ganz kurz einkaufen“ kann sich damit schnell als folgenschwerer Irrtum herausstellen. Die „Pfotenhilfe“ hat zur Veranschaulichung eine Grafik erstellt, welche die dramatisch steigende Temperatur binnen kürzester Zeit eindrucksvoll zeigt (zum Vergrößern anklicken).
Was im Notfall zu tun ist
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