Mit innovativen Kleinwasserkraftwerken wollte das Grazer Start-up „doro Turbinen GmbH“ durchstarten. Doch nun kam Sand ins Getriebe, die Investoren verloren den Glauben in den Firmengründer.
Mit einem innovativen Kleinwasserkraftwerk in der Größe eines Standardcontainers wollte das Grazer Start-up „doro Turbinen GmbH“ durchstarten. Das Ziel war löblich: eine Energieversorgung in entlegenen Gebieten ermöglichen. Finanziert wurde die Produktentwicklung vor allem durch Gelder von Investoren, die im Gegenzug Firmenanteile erhielten.
Laut Informationen des KSV1870 jedoch kam es zu einer unsachgemäßen Verwendung dieser Gelder, wodurch das Vertrauen der Investoren in den Firmengründer erschüttert wurde. Anfang März wurde daher ein neuer Geschäftsführer berufen, der nun eine Sanierung des Unternehmens anstrebt.
Laut den Kreditschützern betragen die Passiva 1,5 Millionen Euro. Von der Insolvenz sind 48 Gläubiger und vier Mitarbeiter betroffen. Angestrebt wird eine Sanierung mit einer Quote von 20 Prozent, zahlbar binnen zwei Jahren. „Der Sanierungsplan soll durch Mittel der Gesellschafter und mit Hilfe von Investoren finanziert werden“, sagt Stephan Mazal von Creditreform.










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